PERFEKT AUF DIE JEWEILIGEN ANFORDERUNGEN ABGESTIMMT.
- Die Bezeichnung Wurzel stammt vom althochdeutschen Wort “wurzala” „das Gewundene“. Sie ist neben Sprossachse und Blatt eines der drei Grundorgane der Kormophyten, zu denen die Samenpflanzen und Farne zählen.Sie dient primär der Aufnahme von Wasser und den darin gelösten Mineralstoffen sowie der Befestigung der Pflanze an ihrem Standort. Das Wurzelsystem kann bei den einzelnen Pflanzen – je nach den Standortbedingungen – ganz unterschiedlich ausgeprägt sein. Ausschlaggebend dafür ist nicht nur das Wasser- und Nährstoffangebot, sondern auch die Art des Bodens und die genetischen Voraussetzungen der Pflanze. Haben sich die Wurzeln zu besonderen Gebilden entwickelt oder wurden dazu gezüchtet, spricht man von Wurzelmetamorphosen. Hier finden sich die sprossbürtigen Wurzeln als Knollen (Knollenwurzeln), als Rübe (Speicherwurzeln), als Haft- oder Rankenwurzeln (z.B. bei Lianen), als Atemwurzeln bei Sumpfpflanzen, als Luftwurzeln (z.B. bei Orchideen), als Stelzwurzeln (z.B. bei Mangroven), als Dornwurzeln (z.B. bei einigen Palmenarten) oder als Stützwurzeln (Brettwurzeln) an großen Bäumen im tropischen Regenwald. Ferner sind Wurzeln ein Syntheseort für zahlreiche Pflanzenhormone und sekundäre Pflanzenstoffe. Ein Beispiel ist das Nikotin in den Blättern der Tabakpflanze, das in der Wurzel synthetisiert wird.
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